Auch Gesundes kann an den Zähnen nagen

Auch Gesundes kann an den Zähnen nagen

Der Verzehr von Obst, Gemüse und Salaten ist gesund und entspricht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Jedoch sind bei der vermeintlich bekömmlichen Ernährung die Folgen für die Zahngesundheit nicht zu unterschätzen. Zahnärzte beobachten nach Auskunft von Experten der elmex-Forschung den Abbau von Zahnschmelz, die sogenannte Zahnerosion, häufig bei besonders ernährungs- und gesundheitsbewussten Patienten. Oftmals hätten diese Patienten sogar eine vorbildliche Mundhygiene und achteten besonders auf ihre Gesundheit.

Besonders problematisch: Säfte und Smoothies

Viele Früchte enthalten aber Säuren, die Mineralien aus dem Zahnschmelz lösen und ihn dadurch schädigen. Daher sollte man über den Tag verteilt höchstens zweimal Obst und dreimal Gemüse verzehren. Der Apfel zwischendurch stellt kein Risiko dar, da beim Kauen reichlich Speichel freigesetzt wird, der die schädlichen Säuren schnell neutralisiert. Weit problematischer für die Zähne ist dagegen der Konsum von Säften und Früchtepürees, den sogenannten Smoothies. Sie enthalten nicht nur Säuren wie zum Beispiel Apfel- oder Zitronensäure, sondern auch karieserzeugenden Fruchtzucker.

Erhöhtes Erosionsrisiko

Der pH-Wert dieser Getränke liegt im stark sauren Bereich. Ohne Zusatz von Kalzium besteht bei regelmäßigem Verzehr ein erhöhtes Erosionsrisiko für den Zahnschmelz. Dieses Risiko kann durch die Kombination mit kalziumreichen Lebensmitteln wie Joghurt oder Milch abgemildert werden. Eine andere Alternative ist es, die tägliche Obstration als Zugabe zum Müsli oder in Form von Fruchtsalat nach der möglichst kalziumreichen Hauptmahlzeit zu verspeisen. Bei erhöhtem Erosionsrisiko können die Zähne zudem mit zinnchloridhaltigen Zahnpflegeprodukten vor weiterem Zahnschmelzabbau geschützt werden, wie beispielsweise der elmex Erosionsschutz Zahnspülung und Zahnpasta. Diese Zahnpflegemittel verringern den Mineralienverlust des Schmelzes bei Säureattacken. Unter www.zahngesundheit-aktuell.de gibt es alle Einzelheiten.

Wie man beim Trinken seine Zähne schützt

Aus ernährungswissenschaftlicher und zahnmedizinischer Sicht ist Wasser der optimale Durstlöscher. Wer dennoch nicht auf seine spritzige Apfelsaftschorle verzichten möchte, dem sei ein Mischungsverhältnis von einem Teil Saft zu drei Teilen Wasser angeraten. Der Konsum von Erfrischungsgetränken wie Eistee, Cola oder Limonaden sowie isotonischer Sportgetränke sollte auf ein Minimum reduziert werden. Denn nichts ist für den Zahnschmelz schädlicher als der ständige Kontakt mit Zucker und Säure. Unter www.zahngesundheit-aktuell.de gibt es mehr Tipps.